Zuletzt aktualisiert: 17. Dezember 2020

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Du legst Wert auf nachhaltige Materialien und möchtest dich in Zukunft vollwertig ernähren? Dann ist eine Getreidemühle aus Holz genau das Richtige für dich! Egal ob du eigenes Mehl mahlen oder Vollkorn für dein Müsli schroten möchtest, mit einer Getreidemühle kannst du jederzeit schnell feinste Produkte herstellen, in denen noch alle Inhaltsstoffe enthalten sind.

In unserem Getreidemühlen aus Holz Test 2021 stellen wir dir unsere Favoriten vor und haben versucht auf alle deine Fragen einzugehen. Auf welche Kriterien du beim Kauf besonders achten kannst und welche Vor-und Nachteile einzelne Modelle haben können, erfährst du hier. Wir haben einige Informationen zusammengestellt um dir die Kaufentscheidung, welche Getreidemühle aus Holz am besten zu dir passt, zu erleichtern.

Das Wichtigste in Kürze

  • Getreidemühlen aus Holz sind in jeder Küche ein Blickfang, weil sie Wärme und Natürlichkeit ausstrahlen. Holz ist ein nachhaltiges und lebendiges Material, das durch seine Robustheit und Langlebigkeit überzeugt
  • Du kannst, je nach Getreidemühle, alle möglichen Getreidesorten mahlen, aber auch Hülsenfrüchte, Ölsaaten, geröstete Kaffeebohnen, Gewürze und Pseudogetreide. Dabei wird das ganze Korn mit allen ursprünglichen Inhaltsstoffen verarbeitet
  • Mit einer eigenen Holz-Getreidemühle ist es möglich, vollwertige sowie glutenfreie Produkte herzustellen

Getreidemühle aus Holz Test: Die Favoriten der Redaktion

Frühere Empfehlungen

Die beste günstige, handbetriebene Getreidemühle aus Holz

Zassenhaus steht seit 1867 für Qualität in Sachen manuelle Getreidemühlen. Diese Getreidemühle besteht aus einem schönen und robusten Gehäuse aus Buche und einem Mahlwerk aus gehärteten Spezialstahl, das sich als besonders langlebig erwiesen hat.

Den Feinheitsgrad kannst du mit einer Rändelschraube einstellen und ein gleichbleibendes Mahlergebnis erzielen. Das Mahlgut kommt in einen Trichter aus Edelstahl und wird durch das Mahlwerk zerrieben in einer kleinen Schublade aufgefangen.

Kunden wählen sehr gerne die Zassenhaus Getreidemühle, weil sie für einen günstigen Preis tolle Ergebnisse abliefert. Besonders geeignet ist sie zum Schroten von Getreide und auch bedingt von ölhaltigen Saaten. Für eine Getreidemühle ist sie sehr klein und leicht und passt eigentlich in jede Küche.

Wer sich morgens frische Kaffeebohnen und ein wenig Getreide für sein Frühstück schroten möchte, ist mit dieser Getreidemühle sehr gut bedient.

Die beste elektrische Getreidemühle für Hartgetreide aus Holz

Die KoMo Fidibus Medium ist eine elektrische Getreidemühle aus massiver Buche und einem Mahlwerk aus Korund-Keramik, auf das eine 12 Jahre Garantie gibt. Sie besitzt einen wartungsfreien und leistungsstarken Industriemotor mit 360 Watt, damit kann sie in einer Minute 100 Gramm Weizen mahlen.

Neben Weichgetreide, kann sie Hart-und Pseudogetreide, Gewürze, Hülsenfrüchte und Kaffeebohnen problemlos sehr fein (< 0, 3 mm) mahlen. Besonders geeignet ist die Fidibus Medium für einen Mehrpersonenhaushalt, da sie größere Mengen an Mehl in kurzer Zeit herstellen kann.

850 g Getreide passen in den Trichter aus Holz. Kunden, die auf eine Vollwertkost Wert legen und viel backen sind von dem gleichmäßigen und feinen Mahlergebnis begeistert. Auch die unkomplizierte Bedienung und die stufenlose Verstellbarkeit des Mahlgrads (auch während dem Mahlen) werden als positiv hervorgehoben. Das Design und die Qualität der verarbeiteten Material sind ein zusätzliches Plus.

Kauf- und Bewertungskriterien für Getreidemühlen aus Holz

Antriebsart

Bei Getreidemühlen gibt es zwei Antriebsarten. Das Mahlwerk wird entweder mit der Hand oder einem Motor in Bewegung gesetzt.

Für kleinere Mengen reicht die Leistung einer Getreidemühle mit Handbetrieb aus. Pro Minute kannst du 25 Gramm Getreide verarbeiten, kommst dabei aber auch richtig ins Schwitzen. Für den täglichen Frühstücksbrei oder gelegentliches Brot backen reicht eine Getreidemühle ohne Motor sicher aus.

Wenn du regelmäßig größere Mengen an Mahlgut (mehr als 100 g Mehl) herstellen möchtest, kannst du dir die Anschaffung einer Getreidemühle mit leistungsstarkem Motor überlegen. Motoren mit 250-300 Watt schaffen pro Minute 100 g Mehl, wenn sie doppelt soviel Watt besitzen, können sie die doppelte Menge Mahlgut verarbeiten.

Lautstärke

Eine Getreidemühle ohne Motor macht natürlich keinen Krach, dafür kann sie nicht mit der Mahlleistung einer elektrischen Mühle mithalten und wird nur mit eigener Kraft betrieben.

Prinzipiell sind elektrische Mühlen relativ laut.

70 Dezibel (in etwa wie ein laufender Rasenmäher) sind keine Seltenheit, besonders wenn Getreide grob geschrotet wird, kann es durch Vibrationen laut werden. Wenn die Getreidemühle einen Deckel für den Trichter besitzt, kann dieser lärmdämmend wirken.

Massives und hartes Holz besitzt den Nachteil, dass es einige Kilos mehr wiegen kann als beispielsweise ein Kunststoff-Gehäuse, aber dafür können bei elektrischen Getreidemühlen Motorengeräusche nicht so intensiv nach außen dringen.

Mahlgrad

Nicht jede Getreidemühle mahlt gleich fein. Ein leistungsstarker Motor schafft es, größere Mengen an Mehl in weniger Zeit zu verarbeiten, aber sagt nichts über den Grad der Feinheit des Mehls aus, dieser hängt vom Material des Mahlwerks ab.

Edelstahl kann am besten Ölsaaten zermahlen, aber das Mahlgut wird dabei nicht sehr fein werden, sondern ist eher mit Schrot vergleichbar. Du kannst damit wunderbar Hafer für Müsli oder Brei schroten. Auch Vollkornbrot verträgt Mehl mit gröberer Körnung.

Wenn es fein werden soll, zum Beispiel für Kuchen und Gebäck, sind Korund-Keramik Mahlwerke und Natursteine die bessere Wahl.

Mahlwerk

Die meisten Mahlwerke bestehen aus Korund-Keramik, einige wenige aus Edelstahl und am allerseltensten werden noch Natursteine (=Granit) verwendet.

Korund-Keramik hat sich seit den 80er Jahren durchgesetzt und bewährt. Korund ist mit seinen 9 Mohs (=Einheit für Härte) fast so hart wie Diamant (10 Mohs). Korund-Keramik Mahlwerke sind sehr robust und können auch harte Getreidesorten mahlen.

Sie gelten als sehr langlebig und selbstschärfend, das heißt sie behalten ihre raue und scharfe Oberfläche. Du musst sie nur alle 5-10 Jahre nachjustieren lassen. Für Ölsaaten sind sie nicht geeignet, außer du vermahlst sie zusammen mit anderen Getreidesorten. Dafür können sie sehr feines Mehl herstellen.

Edelstahl-Mahlwerke sind speziell für ölhaltige Körner geeignet.

Sie gelten als die preisgünstigsten Mahlwerke und können sehr leicht gereinigt werden. Edelstahl kann auf lange Sicht (10 Jahre) schneller verschleißen als Korund-Keramik oder Natursteine, dafür sind Ersatzteile aber auch preiswert und leicht auszutauschen.

Natursteine (=Granit) gelten als die natürlichsten Mahlwerke überhaupt, haben aber auch einen sehr stolzen Preis, der weit über dem  Preisniveau anderer Materialien (die meistens auch “natürlich” sind) liegt. Sie sind dafür relativ langlebig, aber können nach einigen Jahren auch stumpf werden.

Dann müssen sie nachgeschliffen werden (Bei Salzburger Getreidemühlen kann man sie innerhalb von 12 Jahren Garantie kostenlos nachschleifen lassen). Für Ölsaaten sind sie nicht geeignet und auf feuchte Getreidesorten könne sie auch sehr empfindlich reagieren.

Abmessungen

Bevor du dir eine Getreidemühle kaufst, solltest du dir die Abmessungen genauer ansehen. Sie können je nach Modell viel Platz in deiner Küche einnehmen. Zum Beispiel 32 cm Höhe, 15 cm Tiefe und 22 cm Breite sind übliche Abmessungen einer Getreidemühle.

Besonders elektrische Modelle und Kombimühlen bringen es leicht auf über 10 kg. Wenn du deine Getreidemühle täglich verwenden möchtest, wäre ein fixer Standplatz praktischer, damit du sie nicht aus-und einräumen musst.  Oder du wählst eine Handgetreidemühle, die leichtesten wiegen etwas mehr als 1 kg. Sie sind handlicher und leicht zu verstauen.

Holzart

Besonders häufig verarbeitet werden hellere Arten, wie Buchen- und Zirbenholz.

Die Buche (=Hartholz) besitzt ein schweres und feinporiges Holz. Die daraus hergestellten Produkte gelten als robust und langlebig.

Die Zirbe ist ein Weichholz und gehört zu den leichtesten heimischen Hölzern. Sie besitzt antibakterielle Eigenschaften und riecht aufgrund ihrer ätherischer Öle angenehm.

Für welche Holzart du dich entscheidest ist am Ende eher Geschmackssache und beeinflusst nicht das Mahlergebnis.

Pflege des Gehäuse

Manche Hersteller beschichten ihre Getreidemühlen mit Bienenwachs oder speziellen Ölen, weil diese Extraschicht vor Dellen und Kratzern schützt.

Wenn du merkst, dass nach Jahren der Benutzung das Gehäuse deiner Getreidemühle spröde wird, wäre es an der Zeit sie neu zu beschichten  Am besten du liest in der Gebrauchsanweisung nach, wie das Holz am besten gepflegt werden kann.

Mahlkammer

Mahlkammern aus Holz haben den Vorteil, dass sie antistatisch und antibakteriell wirken.

Eine Mahlkammer aus Holz besitzt antistatische Eigenschaften, da Mehl- oder Staubpartikel, anders als bei Kunststoff, elektrisch nicht aufgeladen werden können und somit nicht an der Oberfläche des Holzes haften bleiben.

Nachgewiesen ist die antibakterielle Wirkung von Holz, das bei vielen Getreidemühlen für das Material der Mahlkammer verwendet wird.

Gütesiegel für Holz

Die meistens Hersteller von Getreidemühlen achten darauf, Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu verwenden.

Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst du überprüfen, ob sie über ein PEFC- Siegel verfügen. Es gewährleistet, dass bei der Nutzung von Wäldern keine Schäden entstanden sind.

Garantie

Die meisten Getreidemühlen aus Holz können mit einer Garantiezeit von 10-25 Jahren aufwarten. In den meisten Fällen wird die Garantie explizit auf das Mahlwerk erstellt, nicht aber das Gehäuse.

Das Gehäuse kannst du selber pflegen, indem du es mit geeigneten Wachsen oder Ölen beschichtest. Da Holz über kleine Poren verfügt, kann es sich verziehen, wenn es Hitze oder Feuchtigkeit ausgesetzt wird.

Am besten du stellst deine Mühle an einen trockenen und kühleren Platz in der Küche (fern von Herd und Dämpfen, die beim Kochen entstehen)

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Getreidemühle aus Holz kaufst

Was ist eine Getreidemühle aus Holz?

Die klassische Getreidemühle besitzt ein Gehäuse aus Holz. Je nach Ausführung besteht der Trichter aus demselben Material, kann aber auch aus Edelstahl gefertigt sein.

Ansonsten funktioniert sie genau nach demselben Prinzip wie Getreidemühlen aus anderen Werkstoffen. Getreide wird in einen Trichter gefüllt und mit einem Mahlwerk, meistens aus Korund-Keramik, seltener Edelstahl und am allerseltensten Naturstein, zerrieben.

Deshalb können wir feststellen, dass das Holzgehäuse nichts über die Funktionalität einer Getreidemühle aussagt, sondern seine optische Eigenschaften bestimmt.

Holz hat eine andere Wirkung auf Menschen als Edelstahl oder Kunststoff. Als Naturmaterial bringt es eine lebendige und authentische Komponente in jede Küche.

Eine Getreidemühle aus Holz wird sehr gerne von Kunden gekauft, die auf nachhaltige und schadstofffreie Materialien Wert legen. Holz ist ein ökologisch wertvoller Rohstoff, da er über eine bessere Ökobilanz als Kunststoff oder Edelstahl verfügt.

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Das volle Weizenkorn besteht aus Schale, Aleuronschicht, Keimling und Mehlkörper und enthält noch alle ursprünglichen Inhaltsstoffe. (Bildquelle: pixabay/旭刚 史)

Die meisten Hersteller setzen auf eine nachhaltige Forstwirtschaft und verwenden ausschließlich Holzarten aus heimischen Wäldern, zum Beispiel Buche, Zirbe, Ahorn, Eiche und auch Nussbaum. Welches Holz du für deine Getreidemühle bevorzugst ist eher Geschmackssache.

Welche Arten von Getreidemühlen aus Holz gibt es?

Getreidemühlen aus Holz lassen sich in handbetriebene und elektrische Getreidemühlen einteilen. Dann gibt es noch hölzerne Kombimühlen, die eine Kombination aus Getreidemühle und Flockenquetsche sind. Die Holz-Flockenquetsche gibt es auch als einzelnes Gerät zu kaufen, diese kann dann nicht mahlen, sondern nur Getreide zermalmen.

  • handbetriebene Getreidemühle
  • elektrische Getreidemühle
  • Kombimühle
  • Flockenquetsche

Handgetreidemühle aus Holz

Meistens kannst du eine handbetriebene Getreidemühle mit einer Kurbel in Bewegung setzen und kommst dabei ordentlich auf Touren. Unter Einsatz deiner Muskelkraft ist es möglich in einer Minute 25 Gramm Mehl zu mahlen.

Im Vergleich zu einer elektrischen Getreidemühle ist das recht wenig. Eine elektrische Mühle kann in derselben Zeit das 4-fache und je nach Motorleistung auch das 8-fache an Mahlgut verarbeiten. Dabei ist sie aber auch erheblich lauter.

Wenn für dich aber “weniger mehr ist”, weil du kleinere Mengen an Mahlgut benötigst, wirst du mit einer Getreidemühle ohne Motor gut auskommen.

Weil sich die Mahlwerke bei einer handbetriebenen Getreidemühle langsamer drehen, wird das Mahlgut nicht so stark erhitzt und es bleiben mehr Inhaltsstoffe erhalten.

Vorteile
  • Kompakt und relativ leicht
  • Ohne Strom: Mahlgut erhitzt nicht stark
  • Leise
Nachteile
  • Kleinere Mengen pro Minute
  • Körperlich anstrengend
  • Kann kein hartes Getreide mahlen

Meistens sind sie kompakter und wiegen um einiges weniger als ihre elektrischen Varianten. Sie besitzen keine Stromquelle und können daher leichter auf Reisen mitgenommen werden.

Nicht alle handbetriebenen Getreidemühlen sind gleich einfach zu bedienen. Manche wackeln oder verrutschen beim Kurbeln und sind generell unhandlich.

Hartes Getreide wie Mais, Reis oder Hirse brauchen eine starke Motorenleistung von 550 Watt um fein gemahlen zu werden. Das schafft eine handbetriebene Getreidemühle nicht.

Elektrische Getreidemühle aus Holz

Mit einer elektrischen Getreidemühle kannst du mehr Mahlgut in weniger Zeit verarbeiten und musst dafür meistens nur einen Knopf drücken.

Sicherlich ist die Bedienung um einiges bequemer als es bei einer handbetriebenen Getreidemühle der Fall ist und du kannst größere Mengen an Mehl einfach herstellen.

Vorteile
  • Große Mengen in weniger Zeit gemahlen
  • Hartes Getreide kann gemahlen werden
Nachteile
  • Laut
  • Schwer und groß
  • Brauchen eine Stromquelle

Ein Motor mit 250-350 Watt schafft in einer Minute 100 Gramm Mehl, mit doppelt soviel Watt, dementsprechend die doppelte Menge Mahlgut. Dabei kann es auch mal laut zugehen. 70 Dezibel gehören hier zur Norm.

Härtere Getreidesorten, wie Mais, Reis oder Hirse sind für Motoren ab 550 Watt kein Problem. Du kannst meistens sehr einfach, auch während dem Mahlprozess, einstellen, wie fein du dein Mehl gerne hättest.

Flockenquetsche aus Holz

Mit einer Flockenquetsche kannst du keine Getreide mahlen, sondern zermalmen. Das ist besonders sinnvoll, wenn du vorhast eigene Flocken (zum Beispiel Haferflocken) herzustellen. In selber gequetschten Flocken sind noch alle Inhaltsstoffe enthalten, die in den handelsüblichen Flocken leider nicht mehr vorhanden sind.

Vorteile
  • Gesunde Flocken selber herstellbar
  • Kann auch ölhaltige Saaten und Gewürze verarbeiten
Nachteile
  • Können nicht Mahlen

Da Flocken im Handel oft pasteurisiert werden, verlieren sie ihre gesunden Inhaltsstoffe. Wenn du dein Frühstück um einige Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe gesünder machen möchtest, ist eine Flockenquetsche eine gute Wahl.

Kombimühle aus Holz

Eine Kombimühle vereint eine Getreidemühle mit einer Flockenquetsche in einem Gerät. Du hast alle Vorteile von beiden Geräten, aber sparst Platz in deiner Küche. Am besten du hast einen festen Platz für deine Kombimühle reserviert, weil sie auch mal 10 kg auf die Waage bringen kann.

Vorteile
  • 2 Geräte in 1
  • Platzsparender als 2 Geräte
Nachteile
  • Schwer
  • Brauchen einen festen Standplatz

Kombimühlen sind meistens erst ab 350 Euro erhältlich, haben aber dafür 2 Funktionen in einer Maschine kombiniert.

Welche Getreidesorten kann ich mit einer Getreidemühle aus Holz mahlen?

Neben harten und weichen Getreidesorten, kannst du auch Pseudogetreide, Gewürze, Hülsenfrüchte, Ölsaaten und Kaffeebohnen mahlen. Pseudogetreide enthält keine Gluten und ist daher für Allergiker besonders geeignet.

Weichere Getreidesorten (wie Weizen, Dinkel und Gerste) stellen für die meisten Mühlen kein Problem dar. Anders sieht es bei härteren Getreidesorten, wie Mais, Reis und Hirse aus.

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Vollkornbrot enthält viel mehr Inhaltsstoffe aus Brot aus Auszugsmehl. Mit einer Getreidemühle kannst du schroten und fein mahlen und ein besonders herzhaftes Brot backen. (Bildquelle: unsplash/Wesual)

Um sie mahlen zu können, braucht die Getreidemühle einen leistungsstarken Motor (ab 550 Watt). Bevor du dir eine Getreidemühle kaufst, achte also darauf, für welche Arten von Getreide deine Mühle ausgelegt ist.

Ölsaaten sind für viele Edelstahl-Mahlwerke geeignet, weil sie durch das austretende Öl nicht so leicht verkleben. Solltest du dich für ein Mahlwerk aus Korund-Keramik entscheiden, ist es möglich, Ölsaaten zu mahlen, aber nur in kleinen Mengen und immer in Verbindung mit trockenem Getreide. Natursteine reagieren sehr empfindlich auf feuchtes Getreide und sind für Ölsaaten eher nicht ausgelegt.

Mahlgut Arten
Weiches Getreide Weizen, Dinkel, Roggen, Kamur, Emmer, Einkorn, Gerste, Grünkern, Hafer (nur schroten, weil ölhaltig)
Hartes Getreide Hirse, Mais, Naturreis, Hagebuttenkerne
Pseudo-Getreide Buchweizen, Quinoa, Amaranth (nur schroten, weil ölhaltig)
Gewürze Pfeffer, Chilischoten, Senfkörner, Koriander, Kardamon, Nelken, Anis, Thymian Liebstöckel
Hülsenfrüchte Bohnen, Erbsen, Linsen, Sojabohnen, Lupinen
Ölsaaten Leinsamen, Hafer, Chia Samen, Mohn, Amarant, Sesam (für Edelstahl-Mahlwerk)
Kaffee geröstete Kaffeebohnen

Was kostet eine Getreidemühle aus Holz?

Die teuersten Mühlen besitzen ein Mahlwerk aus Naturstein (=Granit), im Mittelfeld findet man Getreidemühlen mit einem Korund-Keramik Mahlwerk, die je nach Ausführung elektrisch oder per Kurbel angetrieben werden.

Der Preis hängt eng mit dem Mahlwerk zusammen.

Die preisgünstigeren Getreidemühlen verfügen über ein Stahl-Kegelwerk und werden mit der Hand betrieben.

Getreidemühlen mit Handbetrieb sind meistens billiger als ihre elektrischen Ausführungen, die zwischen 250 und 600 Euro kosten.

Kombimühlen vereinen Getreidemühle und Flockenquetsche in einem und sind ab 350 bis 800 Euro zu kaufen. Dafür kannst du sowohl fein mahlen, als auch Getreide zu Flocken quetschen. Wenn du beide Funktionen benötigst, ist eine Kombimühle eine gute Wahl, weil sie platzsparender als zwei Geräte auf einmal ist. Wenn du nur eine Flockenquetsche suchst, dann kommst du mit 130-400 Euro zurecht.

Art der Getreidemühle Preisspanne
Handgetreidemühle 70-300 Euro
Elektrische Getreidemühle 250-700 Euro
Kombimühle 350-800 Euro
Flockenquetsche 130-400 Euro

Wo kann ich eine Getreidemühle aus Holz kaufen?

Getreidemühlen aus Holz kannst du in Fachgeschäften oder im Internet kaufen. Du kannst sie direkt beim Hersteller oder über kleinere und größere Online-Shops bestellen.

  • amazon.de
  • Otto.de
  • ebay.de
  • Saturn
  • Media Markt
  • Aldi

Welche Alternative gibt es zu Getreidemühlen aus Holz?

Es gibt Küchen-Multifunktionsgeräte die mahlen können. Das Mahlgut wird aber nie so fein werden, wie bei einer echten Getreidemühle.

Dasselbe gilt für Thermomixer, sie können alles, aber mahlen können sie nicht so fein wie Getreidemühlen.

Eine Alternative zum Holzgehäuse könnten Getreidemühlen aus Edelstahl oder Kunststoff sein. Diese funktionieren nach demselben Prinzip, sehen aber weniger natürlich aus.

Wie reinige ich Getreidemühlen aus Holz?

Eine Getreidemühle ist sehr pflegeleicht. Bei den meisten Modellen kannst du den Trichter ganz leicht abschrauben und eventuelle Überbleibsel vom Mahlen manuell beseitigen.

Wenn du häufig auf einer groben Stufe mahlst, reinigt sie sich von selbst.

Es kann vorkommen, dass die Mahlwerke durch Ölsaaten oder feuchtes Getreide verkleben, dann füllst du ca. 50 Gramm Weizen (oder Reis) in den Trichter und lässt sie bei mittelgrober Einstellung durchlaufen.

Wenn du deine Getreidemühle eine längere Zeit nicht benutzen kannst (zum Beispiel weil du auf Urlaub fährst) kannst du Mehlreste mit einem Staubsauger entfernen. Du stellst die Getreidemühle auf “grob”  und saugst dann am Auslauf die Reste aus dem Mahlwerk.

Was mache ich wenn meine Getreidemühle aus Holz defekt ist?

Es kann vorkommen, dass die Mahlwerke entweder abgenutzt und beschädigt oder durch ölhaltiges Saatgut verklebt werden.

Sollten deine Mahlwerke nicht funktionieren, weil sie an Rauheit verloren haben, kannst du dich an den Hersteller wenden. Wenn du dich noch im Rahmen der Garantiezeit befindest, solltest du kostenlos dein Mahlwerk nachjustieren oder schleifen lassen können.

Sollte das Mahlwerk hoffnungslos defekt sein, sodass du es austauschen musst, kannst du im Internet Ersatzteile bestellen, die es unter 100 Euro zu kaufen gibt.

Wenn deine Getreidemühle blockiert, kann es helfen den Trichter abzuschrauben und nachzusehen ob Rückstände den Mahlprozess verhindern. Am besten du entfernst Mehlreste mit einem Pinsel und lässt die Mühle dann auf einer groben Einstellung trockenes Getreide schroten.

Bildquelle: Nadia Borovenko / 123rf

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